... unsere Welpen

Infos für Welpen-Interessenten.

Welche Voraussetzungen sollte man eigentlich erfüllen wenn man sich für einen Hundewelpen interessiert?
In erster Linie sollte man sich im Klaren sein, dass es sich um ein Lebewesen handelt das genauso Bedürfnisse und Vorlieben hat wie wir Menschen. Das Aufziehen eines Welpen ist mit großer Verantwortung und Arbeit verknüpft. Wenn man sich aber dem hingibt und das Abenteuer aufnimmt, bekommt man einen Freund und Partner fürs Leben.
 
„Man kann ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!“ Heinz Rühmann

 
Ein paar Fakten und Fragen vorweg:
  • ein Hund kostet Geld
    Futter, Equipment, Hundesteuer, Tierarztkosten, Hundeschule, Ausbildung etc.
  • ein Hund kostet Zeit
    passt der Hund überhaupt zu meinem Lebensstil und lässt es sich beruflich auch vereinbaren? Habe ich Zeit für Auslauf und Beschäftigung mit dem Hund?
  • darf ich in meinem Umfeld überhaupt einen Hund halten?
    Wohnung, Eigenheim, Garten, Mietvertrag.... viele Fragen die vorab geklärt werden müssen. 
  • Gesundheit und Verträglichkeit
    bestehen Allergien in der Familie oder Ängste bei Familienmitgliedern? Sind Katzen im Haushalt und vertragen sie sich mit einem Hund?
Wir als Züchter nehmen uns die Freiheit die Welpen nur in beste Hände abzugeben und suchen die "neuen" Eltern akribisch aus. Bitte verstehen sie das nicht falsch, aber wir setzen viel Mühe und Liebe in unsere Zucht und wollen dann natürlich auch nur das beste Heim für die "Kleinen". 
Sicherlich kann man Golden Retriever auch für ein paar Hundert Euro aus dem Internet oder Kofferaum kaufen, nur was bekomme ich dann? Jeder kennt die Leidensgeschichten der Hunde die unter schlechtetesten Bedingungen gehalten werden nur um den "Vermehrern" noch mehr Geld in die Taschen zu spülen. 

Was bringt es mir wenn ich am falschen Ende spare und mir einen Rassehund aus einer XY Verpaarung mit vermeindlichen Erbkrankheiten hole, nur damit ich z.B. einen Golden Retriever habe? Nichts! 
Denn spätestens bei einer Hüft- oder Ellenbogen-OP ist man dann schlauer - gespart hat man nichts. 
Ein informatives Video dazu hier....
 
Wir setzten auf beste Verpaarungen und die daraus resultierende Gesundheit und soziales Verhalten.
 
Was kostet ein Welpe?
Gleich vorweg: ein reinrassiger, gut sozialisierter und genetisch auf Erbkrankheiten untersuchter Rassehund hat seinen Preis.
Manche mögen vielleicht denken, dass man sich dabei eine "Goldene Nase" verdient. Dem ist aber nicht so!
In einem Rassehund steckt viel Geld, Mühe und Liebe um das Bestmögliche aus der Verpaarung zu bekommen. Eine gute Zuchtstätte hat den Sinn nicht nur einen besonders schönen, sondern in erster Linie gesunden Hund, der frei von Erbkrankheiten ist, zu züchten. Wir legen da sehr großen Wert darauf und genau deshalb möchten wir hier auch keinen Preis angeben - gerne aber bei einem persönlichem Gespräch.
Jeder kennt die Geschichten von dubiosen Verkäufern aus dem Ausland die Welpen aus dem Kofferraum heraus verramschen, oder jene die sich schnell ein paar Euro mit dem Verpaaren von unbekannten Hunden verdienen wollen.
Wer da einen Welpen kauft tut sich meistens nichts gutes. Der vermeindliche Rassehund ist in Wirklichkeit ein Innzuchthund, ein über viele Generationen tot gezüchtete Linie. Die Hunde werden dort jämmerlich vermehrt, ohne sozialen Umgang, ohne Rücksicht auf Gesundheit und ohne Rücksicht auf die Welpenkäufer, die gutgläubig einen süssen Welpen kaufen und sich wundern, wenn Monate später sich das Wesen des Hundes auf einmal verändert, er aggressiv oder apathisch wird.
Früher oder später bekommt man dann die Rechnung. Gerade dann wenn sich der Hund eingelebt und man eine innige Beziehung zu ihm aufgebaut hat wird er krank.
Viele Hunderassen leiden unter artspezifischen Erberkrankungen, wie z.B. beim Golden Retriever die Hüft- oder Ellenbogendysplasie oder PRA (eine Augenkrankheit). Diese Veranlagungen oder Fehlstellungen sind zum größten Teil genetisch bedingt und lassen sich nur mit einer gut ausgewählten Zuchtverpaarung minimieren. Ein erkrankter Goldi der desöfteren zum Tierarzt oder gleich in die Klinik muß, weil er im schlimmsten Fall eine neue Hüfte oder Ellenbogen braucht, ist bedauerlich zum Ansehen. Desweiteren aber auch eine sehr kostspielige Angelegenheit, Behandlungs- und Klinikkosten von bis zu 2000 Euro sind keine Seltenheit.  
 
Man muß dazusagen, ..
dass jeder Hund krank werden kann (was man unter normalen Umständen leicht behandeln kann), unsere Hund sind da nicht ausgenommen. Aber wir haben besten Gewissens das Risiko dass unserer Hunde an den typischen Erbkrankheiten erkranken können absolut minimiert. Dafür wurden bei unseren Hunden HD, ED, PRA, sowie Genuntersuchungen bei Laboklin durchgeführt. Diese waren durchwegs frei.
"Der Hund ist der einzige Freund, den man sich für Geld kaufen kann".  Fritz Herdi